Wortwolke

Herzlichen Dank an alle Wählerinnen und Wähler und Mitstreiter/innen in Much für das fünftbeste Ergebnis im Rhein-Sieg-Kreis bei der Landtagswahl!
In zwei Wahlbezirken in Much wurde sogar die 8% Marke geknackt!
Dieser Zuspruch tut gut und bestärkt uns in der Auffassung, daß die Bürgerinnen und Bürger nicht länger gewillt sind Politik die gegen sie gerichtet ist zu tolerieren!

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Hier die Ergebnisse aus Much

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Herzlich Willkommen auf den Seiten des Ortsverbandes DieLinke.Much!

Diese Seiten dienen Mitgliedern der Partei “DieLinke.Much”,  sowie Freunden und Gästen zur Veröffentlichung und Diskussion relevanter Themen.

Wer sind wir?

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Von links nach rechts: Martin Beinersdorf (geschäftsführender Vorstand), Reiner Mutter (Beisitzer), Martin Eckhard (Sprecher), Gerd Binder (Beisitzer), Reinhard König (Beisitzer), Uwe Groeneveld (Sprecher DieLinke.RSK), Eveliene Beinersdorf (Sprecherin), Ilona König (Beisitzer), Kim Opitz (Beisitzer).

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Hier finden Sie die sogenannte “Thüringer Erklärung”, die das Verhältnis DDR – Linkspartei klarstellt – sie wurde für die Koalitionsverhandlungen mit SPD/Grüne mit der Partei Die Linke. in Thüringen formuliert – wir Linke im Westen sehen uns allerdings eher als Nachfolgepartei der WASG – es ist aber unbestritten, dass eine Vielzahl von Mitgliedern der Gesamtdeutschen Partei ihre Wurzeln in der SED hatten.  Die Linke. ist strenggenommen die Nachfolgepartei der zwei Parteien PDS  und WASG (Quelle: http://www.bejm-online.de/gfz/dokumente/aktuelle-dokumente/aufarbeitung-ddr-geschichte/):

“Die Würde des Menschen ist unantastbar.“

Zwanzig Jahre nach der friedlichen Revolution ist die Notwenigkeit einer Aufarbeitung der Vergangenheit der SED-Diktatur in all ihren Facetten weder überflüssig noch rückwärtsgewandt. Sie ist die Voraussetzung für gelingende Demokratie. Wer nicht erkennt, dass Unrecht und Diktatur nicht einfach durch Zeit überwunden werden, wird Zukunft in der Demokratie nicht gestalten können. Wer die DDR für einen im Grunde gerechten Staat erklärt, in dem alle ihre Chance hatten und der nur ein paar hässliche Auswüchse hatte wie das MfS, wird dem heutigen Anspruch an historische und gesellschaftliche Aufarbeitung nicht gerecht. Jedes Recht und jede Gerechtigkeit konnte in der DDR ein Ende haben, wenn es einer der kleinen oder großen Mächtigen so wollte. Jedes Recht und Gerechtigkeit waren für denjenigen verloren, der sich nicht systemkonform verhielt.

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN ist aus dem Zusammenschluss von großen Teilen der DDR-Bürgerrechtsbewegung hervorgegangen und hat entscheidenden Anteil an der Beendigung des Unrechtsstaates DDR. Die Linkspartei steht in der Nachfolge der SED, der Partei, welche die Diktatur in der DDR ausübte. Die so genannte „führende Rolle der SED“ relativiert nicht den Anteil der Blockparteien, aber sie macht dennoch den Unterschied aus, zwischen ihr und den anderen, den in der DDR gewollten Unterschied…

Die SPD konnte erst – nach der Zwangsvereinigung 1946 – wieder in der Freiheit ihre politische Arbeit aufnehmen.

Wenn heute im Jahr 2009 Politik gestaltet werden soll, müssen einfache Muster der Aufarbeitung erweitert werden. Zunächst einmal geht es um die Anerkennung dessen, was tatsächlich war. Das ist nicht gleichbedeutend mit der Herabwürdigung von Biographien, allerdings hat sich jedes Leben in der DDR eben dort abgespielt und nicht im luftleeren Raum. Wir müssen die enge Sichtweise, hier Täter – immer gleichbedeutend mit einer Zusammen- oder Mitarbeit im Ministerium für Staatssicherheit – und dort Opfer – die nur Opfer sind, wenn sie z.B. inhaftiert waren – erweitern. Vielmehr geht es um eine konsequente und schonungslose Aufarbeitung der Alltagsdiktatur. Nur so kann Aufarbeitung im gesellschaftlichen Rahmen gelingen, nur so lässt sich für heute daraus lernen. Nicht nur die heute gut dokumentierte Einflussnahme der Staatssicherheit, die Schwert und Schild der SED war, auf den Lebensweg und die Freiheit eines einzelnen Menschen, sondern die unerträgliche Einflussname in alle Bereiche des Lebens in der DDR durch den von der SED geführten Staat wollen wir aufarbeiten.

Dabei geht es um die demokratische Kultur von morgen. Wer die Vergangenheit verharmlost, wird nur eine Demokratie der Formen, nicht aber der Herzen erhalten. Vor einer Aufarbeitung in die Gesellschaft hinein muss das Bekenntnis zur DDR als einem Staat stehen, der eine Diktatur war, der nicht nur kein Rechtsstaat war, sondern ein Willkürstaat, der in der Konsequenz Unrechtsstaat genannt werden muss.

Darüber hinaus vereinbaren wir ein engagiertes, auf lange Sicht angelegtes Projekt der politischen Bildung in dem die Vergangenheit der DDR vielfältig und beispielhaft für die gesamte Bundesrepublik aufgearbeitet wird. Dabei geht es um eine politische Bildung insbesondere mit dem Ziel der Bildung zur Demokratie.

Wir verständigen uns darauf, nicht mit Organisationen, die das DDR Unrecht relativieren wollen, zusammenzuarbeiten. Ebenso sollen Menschen, die leugnen, dass die DDR kein Rechtsstaat war, keine Verantwortung in der gemeinsamen politischen Arbeit für Thüringen wahrnehmen. Mit allen, die in der DDR Schuld auf sich geladen haben, diese Schuld aber eingestehen, bekennen und ihren Beitrag zur Aufarbeitung leisten wollen, werden wir zusammenarbeiten.

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